Auf zu den Dinosauriern! 🩕

Ein Kurz-Trip von Tokyo. Mit Übernachtung (oder ohne).

Diese Reise habe ich mir zum Geburtstag gegönnt. Und weil Mutter nur entspannen kann wenn Kind glĂŒcklich ist, ging es dorthin, wo es Kind gefallen wĂŒrde: zu den Dinosauriern!

Ich habe die Reise bereits 2022 gemacht. Aber die Infos sollten noch stimmen.

Es ging fĂŒr uns nach Izu denn dort habe ich ein gĂŒnstiges Hotel mit Themenzimmern entdeckt. Eins davon – mit Dinosauriern!

Und nein, es ist wirklich ein Familienhotel😉

Also ging es am Samstag frĂŒh morgens mit dem Shinkansen nach Atami und von dort mit der Bummelbahn weiter nach Futo (ćŻŒæˆž).

Diese Bahn war einfach super! Zumindest wenn man einen Sitzplatz am Panoramafenster erwischt. Dann kann man die Aussicht aufs Meer so richtig schön genießen.

Von Futo ging es mit dem Bus weiter zum Mount ƌmuro, einem kleinen Kegelvulkan.

Der Mount ƌmuro hat eine besonders schöne, regelmĂ€ĂŸige Form und machte ihn dadurch zum Schwesterberg des Fuji. Man kann mit einem Sessellift hinauffahren, an Tagen mit gutem Wetter einmal um den Krater laufen, und sogar in den Krater hinabsteigen und dort Bogenschießen!

Wir hatten leider nicht so viel GlĂŒck, bei uns war der grĂ¶ĂŸte Teil des Rundwegs wegen des Windes gesperrt. Und dass man den Berg nicht zu Fuß runter laufen darf fand der LĂŒtte auch blöd! Seine Laune besserte sich erst als ich beim Runterfahren mit dem Lift totale Höhenangstpanik bekam. Das fand er furchtbar lustig und noch heute zieht er mich damit auf


Unser Hotel lag genau auf der anderen Straßenseite gegenĂŒber des Lifts.

Es ist nichts großartiges, aber wirklich sĂŒĂŸ!

Draußen gibt es eine Terrasse mit schwingenden Korbsesseln mit Blick auf den Berg. Die Zimmer haben ein kleines Bad, es gibt eine Spielecke fĂŒr Kinder, und kleine private Sento (die, bedingt durch die familienfreundlichkeit, vielleicht nicht immer super sauber sind.. in unserem schwammen so einige lange Haare).

Unser Zimmer war aber super! Noch ganz frisch nach der Eröffnung mit Tatami, Dinos an der Wand, und vielen Dinosaurierfiguren zum Spielen! Trotzdem bekam ich den LĂŒtten, der inzwischen ĂŒbrigens gar nicht mehr so lĂŒtt is, doch noch mal dazu mit mir raus zu gehen.

Unten vor dem Berg gibt es nĂ€mlich einen Sakura Park und wie es das Timing so wollte, standen die BĂ€ume auch in BlĂŒte!

Im Park kletterten wir auf große Steinbrocken, telefonierten mit Oma (war ja mein Geburtstag), ich gönnte mir einen Kaffee von einem der Verkaufswagen, und der LĂŒtte bekam ne Brezel.

ZurĂŒck am Hotel hatten wir nur noch kurz Zeit zum Spielen, dann ging es zum Abendessen ins benachbarte GebĂ€ude. Das Abendessen war im Preis fĂŒr das Hotel mitinbegriffen, genau wie das FrĂŒhstĂŒck, und bestand aus einem kleinen GĂ€ngemenĂŒ fĂŒr mich und einem abgewandelten Abendessen fĂŒr das Kind.

Nach dem Abendessen machten wir uns fertig fĂŒr einen weiteren Ausflug! Mit dem kostenlosen Shuttlebus des Hotels (das auch ĂŒber einen Glampingplatz verfĂŒgt), ging es zum Granpal Park.

Dort gibt es jedes Jahr ein grandioses Lightup Event das alle in Tokyo blass aussehen lÀsst!

Auch im Granpal Park gibt es Dinosaurier. Riesige Dinosaurier die sich sogar bewegen! Ein bisschen unheimlich im Dunkeln


Direkt neben den Dinosauriern war ein kleiner Spielplatz mit einer Riesenrutsche die wir mehrmals rutschen mussten.

Die Anlage ist riesig und leider kamen wir erst recht spĂ€t zum Spielplatz weshalb wir leider nicht all das schafften was der LĂŒtte gerne geschafft hĂ€tte.. Ich muss gestehen, ich wĂŒrde auch gerne nochmal dorthin..

Aber fĂŒr dieses Mal hieß es Abschied nehmen und mit dem Shuttlebus zurĂŒck zum Hotel.

Wir schliefen ausgezeichnet auf den Futons und das FrĂŒhstĂŒcksbuffet war fĂŒr den Preis auch wirklich top!

So konnten wir uns gestÀrkt zur nÀchsten Etappe aufmachen: dem Zoo!

Er heißt zwar Izu Saboten (Kaktus) Zoo, hat aber natĂŒrlich auch Dinosaurier zu bieten.. Gegen die im Granpal wirkten sie allerdings eher winzig. Aber hier konnte man auf ihnen reiten!

Der Zoo ist klein, aber dafĂŒr hat er wenig Tiere bei denen ich sagen wĂŒrde dass sie definitiv nicht in einen japanischen Zoo gehören. TatsĂ€chlich waren viele Gehege relativ ok.

Was mir gar nicht gefallen hat war das Streichelhaus. Das war fĂŒr die Kaninchen und Meerschweinchen einfach nur Stress.

DafĂŒr genossen die Kapibara die Aufmerksamkeit der Besucher.

Ich war, bevor ich Kapibara kennengelernt habe, sehr skeptisch was Kapibara Streichelzoos anging. Dieser Zoo hat mich aber etwas gelehrt!

Es gab ein separates Streichelgehege fĂŒr Kapibara mit RĂŒckzugsorten wo Besucher nicht reinkamen. Die Kapibara konnten also frei wĂ€hlen wo sie sein wollten.

Tja.. und dann war da dieses eine Kapibara das sich vor einem Jungen, nur etwas Ă€lter als der LĂŒtte, auf den Boden warf, sich auf die Seite drehte, und Streicheleinheiten einforderte. Wie ein Hund! DAS hatte ich tatsĂ€chlich nicht erwartet


Der Zoo hat außerdem viele freilaufende Pfauen und ist fĂŒr sein Vogelgehege bekannt.

Ich war natĂŒrlich auch wegen der Kakteen dort..

Man kann selbst Kakteen pflanzen und mit nach Hause nehmen. DafĂŒr sucht man sich einen Topf, den man mag, einige Kakteen, pflanzt alles mit Pinzette ein, und zahlt dann einen unglaublichen Preis fĂŒr den Spaß. Ihr könnt euch also denken dass wir ohne teuer Kakteen nach Hause gefahren sind.

Sowieso endete unser Besuch in Izu etwas frĂŒher als geplant. Der vorige Tag hat den LĂŒtten geschlaucht (bevor wir nach Izu gefahren sind waren wir morgens noch kurz in Yokohama auf einer Baby Messe weil Muttern Tragehilfen anprobieren wollte).

So waren wir dann zwei Stunden frĂŒher wieder zu Hause. Auch vollkommen ok!

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