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Fast wasserdichte Schultertasche.

Nähprojekte

Ich nähe ziemlich gerne, wenn auch grundsätzlich planlos.
Allerdings ist Nähen eins der wenigen Dinge, für die ich tatsächlich noch bereit bin zu lernen.


Das Werden einer Tasche.

Was fehlt sind Ruhe und Platz. Platz ist unerlässlich zum Nähen. Man braucht ihn zum Auslegen der Schnittmuster, dem Zuschneiden der Stoffe, zum Stecken und natürlich für die Nähmaschine. Ein wild rumhopsender Chibi Mamo-chan und ein ewig vollgemüllter Esstisch sind da eher kontraproduktiv.

Hier eine Tasche, die ich noch während meiner Baito-Zeit liebevoll an einsamen Abenden handgenäht habe. Sie wurde ein Geburtstagsgeschenk für eine Freundin. Ich trauere der Tasche noch immer nach..

Wenn ich etwas nähe, dann läuft das normalerweise über Wochen. Nicht jeden Abend habe ich Zeit und wenn dann nur für eine halbe oder eine Stunde. Wirklich was gerissen bekommt man da nicht.. Deshalb liegt mein Kimono → Kleid Projekt auch seit Wochen in der Ecke..
Was ich aber gemacht habe ist der Entwurf einer Mütze. Leider habe ich das mit der Größe noch nicht so raus… Die erste war zu klein, selbst auf dem Kopf eines vier Monate alten Babys. Die zweite war dann zu groß und kann nur mit einer Verkürzung getragen werden.
Das Design gefällt mir aber nach wie vor.


Chibi Mamo-chan mit Mütze.

Monster Mütze

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Studio Acca Mütze

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Was haltet ihr von dem Modell? Sollte ich weiter am Ball bleiben und das mit der Größe noch in den Griff bekommen?

8 thoughts on “Nähprojekte

  1. Die Mütze ist mega süß! Du hast nicht zufällig das Schnittmuster digitalisiert? Die würde ich meiner Kleinen auch gern machen. =D
    Ich nähe total gerne, komme aber leider auch nicht mehr so richtig dazu, seit mein Baby da ist. Hier liegen gefühlt 100 Schnittmuster für Kinder und Damenkleidung herum, die ich gerne alle machen würde. Da schadet ein Muster mehr oder weniger auch nicht.
    Kennst du ein paar erschwingliche Stoffgeschäfte auf oder um die Fukutoshin und Yurakucho Linien? Das einzige dass ich bisher gefunden habe ist Yuzawaya in Ikebukuro und auf der Ginza aber die haben keine schönen Stoffe für Pullis oder ähnliches.
    Liebe Grüße

    1. Hallo Raja,
      Danke für deine Meinung 🙂
      Das Schnittmuster habe ich noch nicht digitalisiert. Ich bin auch noch nicht ganz zufrieden mit den Ergebnissen.
      Wie geschrieben passt es unten herum mit der Größe nie ganz (meine Vorlage war eine Jersey Mütze mit Bündchen) und oben bei den Bommeln in der Kurve in der Mitte zieht sich der Stoff beim nähen immer zusammen.
      Ich habe aber schon Nachschub an Stoff und werde demnächst die nächste Mütze testen.

      Wenn ich den Bogen raus habe, überlege ich in „Massenproduktion“ zu gehen und das Schnittmuster digital umzusetzen, wobei ich noch lesen muss wie das geht.. Vor allem mit den verschiedenen Größen.. ich justiere das jetzt immer von Hand..

      In Shinjuku (neben dem Alta) gibt es ein Geschäft, das Okadaya heißt.
      Ich dachte immer, dass sei ein Unterwäscheladen.. Aber rechts vom sichtbaren Eingang ist ein kleines Gässchen. Wenn man da rein geht ist auf der rechten Seite die Öffnung zum Stoffhimmel. Jersey ist aber auch da mau. Japaner stehen nicht auf süße Jersey Stoffe. Die muss man aus Europa importieren…

      1. Danke für die schnelle Antwort.
        Ist der Laden in Shinjuku Kinderwagen tauglich oder sollte ich da lieber eine Trage nehmen?
        Ich bin schon gespannt auf die neuen Mützen!
        Was das Digitalisieren angeht würde ich wahrscheinlich versuchen das Schnittmuster in A4 große Teile zu unterteilen, beziehungsweise etwas kleiner und einen Kleberand digital oder per Hand anzeichnen und dann einfach scannen. Ob das funktioniert weiß ich natürlich nicht, aber probieren geht ja über studieren. =P

        1. Der Laden hat zwar einen Fahrstuhl, aber die Gänge sind so eng, dass ich lieber die Trage nehmen würde.

          Mein Schnittmuster ist momentan nur per Hand aus Zeitung ausgeschnitten. Hübscher wäre natürlich etwas mit regelmäßigen Kurven.. Erstellt in Illustrator.
          Ganz früher, noch in den 90ern oder den frühen 2000ern hatte ich sogar mal ein Program, dass automatisch beim Drucken Kleberänder erstellt hat. Das war speziell zum Posterdrucken 🙂

        2. Ganz vergessen. Okadaya bietet eine interessante Punktekarte an. Für das Erstellen braucht man möglichst ein Smartphone und Internet vor Ort. Außerdem muss man entweder sein kleines Kind dabei haben oder den Mutterpass. Und man muss Zeit mitbringen, da man eine App installieren muss und das Netz dort schlecht ist. Aber ohne dass ich da jetzt viel kaufe, bekomme ich dort jedes Mal 5% Rabatt. Sollte ich irgendwann man die magische 10man Grenze erreichen, bekomme ich ab dann 10% Rabatt bei jedem Einkauf.
          Ich habe übrigens auch mal an der Yurakucho/Fukutoshin gewohnt ^_-

          1. Das ist gut zu wissen! Dann pack ich sie in die Trage und lass den Wagen entweder Zuhause oder stelle ihn im oder vor dem Laden ab.
            Punktekarten sind immer gut! Ich habe schon eine für Yuzawaya. Die geben auch jedes mal x% Rabatt (ich weiß gerade nicht wie viel).
            Auf die 10man komme selbst ich wohl nicht aber nah genug dran. Ich kaufe oft Reststücke und co ohne einen Plan zu haben. =P
            Echt? Wir wohnen in Wako, also haben wir immer einen leeren Zug wenn wir einsteigen.Das ist besonders mit dem Kinderwagen immer sehr praktisch.

          2. Von Yuzawaya habe ich auch eine, aber seit die aus dem TimeSquare in Shinjuku raus sind, komme ich da nicht mehr hin. Ich habe hier noch einen Craft Park oder so in der Nähe, aber die sind recht teuer.

            In Wako kenne ich noch eine deutschsprachige Familie 🙂
            Ich habe früher in Asaka und später für einige Zeit in der Nähe von Kotakemukaihara gewohnt.

          3. Noch etwas… die App sagt mir grade, dass sie umbauen und die Stoffabteilung so lange im Alta im 4. und 5. Stock untergebracht ist.

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