Der Lütte und sein Spielzeug

Ich muss ehrlich gestehen, der Lütte bekommt relativ häufig neues Spielzeug.. Meist irgendwas gebrauchtes oder etwas aus dem 100 Yen Shop.

In letzter Zeit geht er allerdings gar nicht mehr pfleglich mit seinen Sachen um, weshalb wir uns in letzter Zeit weigern ihm seine Wünsche zu erfüllen..

Ich achte mehr darauf wie er spielt und mache ihn darauf aufmerksam wenn er mal wieder Spielzeug am Wickel hat, das droht durch seine Behandlung kaputt zu gehen.
Das ist das Hauptproblem.. Sein letztes Spielzeug aus dem 100 Yen Shop war innerhalb von, ungelogen, 10 Minuten kaputt..

Was er bisher noch nicht kaputt bekommen hat ist Playmobil und neues Lego Duplo (gebrauchtes hat es auch schon dahin gerafft..).

Der Lütte weiß inzwischen genau, dass wir auf die Barrikaden gegangen sind und wir möchten dass er sich merkt mit welchen Spielsachen er ruppiger umgehen kann und bei welchen er aufpassen soll. Solange er das nicht schafft, kaufen wir ihm nichts neues.

Umso größer war heute morgen die Freude als er den Playmobil Radlader/ Trecker? entdeckte, der gestern Abend unangemeldet bei uns reingeflattert ist. Der Lütte war überglücklich und musste ihn erstmal mit zur Kita nehmen und den Erziehern am Eingang zeigen. Ganz stolz erzählt er von seinem Geschenk und freut sich wie Bolle.
Und wir sagen hiermit vielen Dank!!

4 thoughts on “Der Lütte und sein Spielzeug

  1. Ach ja, die Spielzeug-Flut. Selbes Problem hier. Und Loui hatte auch schon seine Schrottungs-Phase, wo er nach allen Regeln der Kunst ausprobiert hat, was man wie biegen oder auseinandernehmen kann, nur um dann festzustellen, dass es unwiderbringlich kaputt ist. Und ich bin bei so was auch empfindlich. Schlimmer war bei ihm aber das Nicht-aufräumen-wollen. Und irgendwann stapelten sich die Spielsachen so sehr (und er hat so wild durcheinander gespielt, dass er z.B. eine der Spielzeug-Kisten im Wohnzimmer einfach ausgekippt hat, nur um sich sofort danach die Packung Lego oder Magnetblöcke oder Holzklötze oder irgendwas zu holen). Man konnte nirgends mehr treten. Die „nur zwei Spielsachen gleichzeitig“-Regel hat da teilweise geholfen, aber auch nicht richtig. Irgendwann habe ich damit so die Nerven verloren, nirgends mehr treten zu können und mich immer wie auf einer Müllhalde zu fühlen, dass wir ihm die Pistole auf die Brust gesetzt haben: „Was du jetzt nicht aufräumst, verschenke ich. Wer nicht aufräumen kann, kann auch nicht spielen.“ Und über wenige Wochen hinweg hat er sich so standhaft geweigert, seinen Kram wegzuräumen, dass 2 von 3 Kramkisten, die Holzklötze, Magnetbausteine, ein Großteil des Legos, seine fahrbare Eisennbahn und einige Bücher konfisziert wurden (stehen jetzt alle versteckt im Gästezimmer). Seit einer ganzen Weile räumt Loui jetzt eigentlich echt ordentlich auf und ich habe eigentlich nichts mehr dagegen, das „verschenkte“ Spielzeug so langsam von seinen Freunden „zurückgeben zu lassen“, aber so richtig kann ich mich nun doch nicht mehr dazu aufraffen. Loui hat ja immer noch Trillionen anderes Zeug zum Spielen und Lesen und fragt auch kaum nach den Sachen, die weg sind. Und in letzter Zeit ist er kreativer geworden. Jetzt bastelt er sich mit Papier und Kleber z.B. eigene Flugzeuge oder ein kleiner Karton von einer Päckchenlieferung wird das „Flugzeug“, in dem seine Anpanman-Plüschtiere durch die Wohnung fliegen. Mit Gleisen und Bahnschranken ist er genauso kreativ. Seiner Fantasie scheint es richtig gutzutun, dass das viele Fertigspielzeug weg ist und eigentlich will ich zu Geburtstagen und Weihnachten auch gar nichts Neues mehr haben (es ist ja eh schon mehr als genug da). Nur wie bringt man das der Verwandtschaft bei? Bzw. welche Alternativen könnte man vorschlagen, dass die lieben Omas ihrem Wunsch nach Beschenken nachkommen können, es gleichzeitig aber nicht wieder so viel wird? ^^°

    (Btw. mein Blogprofil wird bei neuen Kommentaren irgendwie gar nicht mehr gespeichert. Liegt es an meinem Browser oder hast du deine Einstellungen verändert?)

    1. Habe jetzt gelesen dass dieses „nicht eine Sache zu Ende bringen koennen“ auf Ueberstimulation zurueckgehen kann, was ja passt bei zu viel Spielzeug.
      Ich hatte damit angefangen einfach das Spielzeug, das er schon ewig nicht mehr benutzt hat, wegzuraeumen. Aber leider hat er die Kiste gefunden und raeumt sie regelmaessig aus ohne dann mit den Sachen zu spielen.
      Unserer mag weder basteln noch malen. Aber er funktioniert bestehendes Spielzeug um zu dem was ihm fehlt. Dann baut er Dinosaurier aus Lego oder ein Kaiju wird zu einem Roboter.

      Ich versuche jetzt von Oma Buecher oder Gesellschaftsspiele zu bekommen 🙂

      Ich schau mal in die Einstellungen. Eigentlich hatte ich nichts geaendert..

      1. Davon hatte ich auch mal gelesen, dass die vielen Spielsachen, die die Kinder heutzutage bekommen, eine Reizüberflutung bewirken. Dabei kauft man die meisten Sachen nicht mal selbst, was? Wir haben so wahnsinnig vieles aus zweiter Hand bekommen (und natürlich diverse Geschenke zu Geburtstagen u.ä.). Ich schätze, bei euch ist es bestimmt ähnlich.

        Bei Loui hatte ich auch das Gefühl, dass sein Interesse an Büchern eher langsam kam. In letzter Zeit (wo wir jetzt auch so wahnsinnig viele haben – durch die Tagesmutter und jetzt die Familie, die ihre alten Bestände aufgelöst hat) bringt Loui aber öfter mal Bücher an, die er gemeinsam mit uns lesen will. Oft biete ich ihm das auch als Alternative zum Spielen an, wenn ich Rick gerade stille und mich deshalb nicht bewegen kann. Und vor dem Schlafen lesen wir oft. Der schöne Nebeneffekt daran ist, dass Rick automatisch gleich so viel mit Büchern in Berührung kommt, dass er jetzt auch schon ständig welche anschleppt (oder uns wegnehmen will, wenn wir gerade lesen ^^°).
        Loui mag übrigens tendenziell Bücher, in denen Schabernack getrieben wird, z.B. die ノラネコ軍団-Serie. Oder auf Deutsch haben wir eine Sammlung mit drei Kurzgeschichten namens „Drei freche Mäuse“. Aber die 考えて発見-Serie mit Shimajiro mag er auch sehr (eigentlich ist die mehr was für ältere Kinder, aber auch wenn Loui noch nicht alles davon versteht – das Gröbste bekommt er schon mit). Zeichnet sich bei deinem Kurzen auch eine grobe Tendenz ab, was für eine Art von Büchern er mag?

        Vielleicht war auch irgendwas mit meinem Browser oder den Cookie-Einstellungen, dass meine Daten nicht mehr in deinem Blog gespeichert waren.

        1. Ich werde mal nach den Büchern gucken, Danke!
          Eigentlich hat der Lütte Bücher immer geliebt, aber seit ich nicht mehr in die Kita hinein darf und dort die Minibibliothek geschlossen hat, ist sein Interesse zu Hause Bücher zu lesen stetig geschrumpft.. 🙁

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