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Das Tokyo Spielzeug Museum

Das Tokyo Spielzeug Museum wird oft angepriesen als toller Ort um Regentagen zu begegnen.
Wir besuchten es jedoch bei gutem Wetter, relativ knapp vor Feierabend, was uns ein recht leeres Museum bescherte.

Das Museum ist in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt, die sich zum Teil auf unterschiedlichen Ebenen befinden.

1. Stock – Spielzeuge aus aller Welt

Im Eingangsbereich findet man den Museumsshop mit ausgewählten Spielzeugen und Spielen aus aller Welt. Dieser ist auch ohne Eintrittskarte zugänglich.
Hinter dem Ticketschalter befindet sich ein Raum mit Spielzeugen, die den „Good Toy Award“ gewonnen haben, einen Award, der Spielzeuge auszeichnet, die die Entwicklung von Kindern fördern.
Alle Spielzeuge in den offenen Auslagen darf man anfassen und testen.

Dahinter befindet sich der Raum mit Spezialausstellung. Das Museum beherbergt rund 15.000 Spielzeuge aus über einhundert Ländern, die hier in wechselnden Ausstellungen gezeigt werden.

Am Ende des Ganges befindet sich der Holzspielzeug Wald, der Kinder ab zwei Jahren zum Toben einlädt.
Hier kann man klettern, puzzeln, rennen und in Holzkugeln abtauchen!

Erdgeschoss – Für die ganz Kleinen

Ein Stockwerk weiter unten befindet sich das Spielzimmer für Kinder von 0 – 2 Jahren. Auch hier gibt es vieles zu entdecken. Schaukeltiere, Puzzlespiele, Holzautos, eine ganz besondere Rutsche und ein seichtes Becken mit Holzkugeln.

Nebenan befindet sich der sogenannte Playroom und ein Spielzeuglager, zu dem man keinen Zutritt hat.

2. Stock – Spaß mit japanischen Spielzeugen

Im Stockwerk über dem Eingangsbereich befindet sich ein Zimmer für Workshops, wo man unter anderem sein eigenes Spielzeug basteln kann. Hier wird mit Papptellern, Bechern und Strohhalmen geklebt was das Zeug hält.

Aber auch große Kinder kommen hier auf ihre Kosten, denn im Nebenzimmer steht unter anderem ein Kickertisch. Es gibt aber auch viele andere interessante Spiele, wie riesige Geschicklichkeitsspiele.

Die beiden letzten Zimmer sind das rote Spielzimmer und das gelbe Spielzimmer.
Im Roten befinden sich traditionelle japanische Spielzeuge und im gelben findet man wissenschaftliche Spiele, die zum Beispiel mit Wasserdruck funktionieren.

Fazit:

Ich fand das Spielzeugmuseum toll und der Lütte, damals 1 1/2, hatte auch seinen Spaß.
Wäre der Eintritt nicht vergleichsweise teuer, wären wir hier sicher häufiger zu Gast!


Öffnungszeiten

10:00 – 16:00 Uhr (Letzter Einlass 15:30 Uhr)

Geschlossen 2018/2019:
Jeder Donnerstag
21. März (Donnerstag) ist ein Feiertag, weshalb ausgleichsweise am 22. März geschlossen ist.

10. – 14. September 2018
15. Oktober 2018
4. – 8. Februar 2019

Preise

Kinder 6 Monate – 10 Jahre: 500 Yen

Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensmonat: kostenlos

Erwachsene ab 11 Jahre
Einmal 800 Yen

Kombiticket Erwachsener und Kind: 1.200 Yen

Behinderte Menschen: kostenlos

Barrierefreiheit

Im und zum Museum gibt es keinen Fahrstuhl! Kleine Kinder müssen die Treppen getragen werden, falls sie sie noch nicht selbst gehen können.

Anfahrt

Tokyo Toy Museum
おもちゃ美術館

Tokyo-to, Shinjuku-ku, Yotsuya 4-20, Yotsuya Hiroba, 160-0004
〒160-0004 東京都新宿区四谷4-20 四谷ひろば内

Webseite Japanisch: http://goodtoy.org/ttm/index.html
Webseite Englisch: http://goodtoy.org/ttm/pdf/ttm_pamphlet_e.pdf

Tokyo Metro Marunouchi Linie, Yotsuya Sanchome, Ausgang 2 (Fahrstuhl nur Richtung Ikebukuro vorhanden (wenn man von Shinjuku kommt, Ausgang 2)).
Toei U-Bahn Shinjuku Linie, Akebonobashi, Ausgang A1 (Fahrstuhl Ausgang A3)

Tokyo Spielzeug Museum


 

 

2 thoughts on “Das Tokyo Spielzeug Museum

  1. Ohaiyou Gozaimasu, Anika.
    Die schlichte Neugier bringt einen so manches Mal an neue Orte – in diesem Fall offensichtlich nach Tokio. Als Daniela „japanische Besuche“ in Ihrer Kommentarantwort erwähnte, wollte ich einen linden Blick riskieren. Ein lohnender Blick, denn die Kombinationen Deines Blogs sind anmerkenswert. Wenn es mir erlaubt ist, würde ich gerne öfter vorbeikommen. 🙂

    In den 60’er & 70’ger Jahren war buntes Spielzeug „Made in Japan“ allgegenwärtig, auf der Welt; ich werde also auch damit gespielt haben. Inzwischen steht Japan lediglich noch für die Welt der elektronischen, der Videospiele. Fein, dass sich das Museum offensichtlich der analogen Form des Spielens verpflichtet hat. Und für ein Kind wird es natürlich das reinste Paradies sein.
    Überlegte Strategie übrigens, das Museum zu besuchen wenn nicht hundert Andere den ähnlichen Gedanken haben.
    Ah, das „Spielzeuglager“ – das Allerheiligste! 😉
    Witzig, dass man/frau bei den Eintrittpreisen schon mit 11 Erwachsener ist… 😃

    Eine nette Stippvisite, doch!
    Nebenbei – ich bin auch Gärtner…
    Mata ashita!

    bonté

    1. Guten Morgen!

      Vielen Dank für den Besuch! Ich freue mich immer über Besucher und ebenso über Feedback! Und vor allem, wenn sie von Kollegen kommen.
      Und natürlich ist das regelmäßige Aufsuchen meines Blogs gestattet!

      Ich bin, was Spielzeug angeht, die 90er Generation und daher eher mit deutschen Brettspielen, Lego und Playmobil groß geworden. Das erste japanische Spielzeug, an das ich mich tatsächlich erinnere, war mein großer, klobiger, grauer Gameboy. Aber den wird man selbstverständlich in diesem Museum vergeblich suchen.
      Dafür fand ich tatsächlich einige Brettspiele meiner Jugend!

      Trotz Sonnenschein und angenehmen Temperaturen war das Museum gut besucht, aber definitiv nicht überfüllt. Das ist oft ein klitzekleines Problem in Tokyo..

      Ich hoffe, dass ich die aufgestellten Erwartungen auch weiterhin erfüllen kann!

      Viele Grüße aus Japan,
      Anika

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